predigtJoh. 14, 1-6 

„Und wo geht es hin in diesem Jahr?“

Vermutlich bekäme ich auf die Frage als Antwort ein Urlaubsziel. Vielleicht ist das ja dasselbe wie in den letzetn 20 Jahren – das Ver-traute, Gewohnte, einfach entspannend; oder noch weiter weg, ver-rückter, herausfordernder als je – Spannung pur! So unterschiedlich könnte die Urlaubsantwort ausfallen, mit einem Lächeln dazu …

predigt2. Mose 13, 2022

War es das – ein Jahr der Nachfolge?

Wir reden bei Nachfolge gewöhnlich von Jesus und Jünger Jesu sein. Jesus rief doch Jünger in die Nachfolge mit „Folge mir nach“. Und dann ließen sie alles stehen und liegen und zogen mit ihm – oder gingen traurig weg, auch das wird ja erzählt.

Weihnachten2014Es ist doch verrückt, dass wir jedes Jahr zu Weihnachten einen solchen Aufriss machen. Natürlich – so ist es schön – richtig schön. Und ohne dies wäre unser Leben ganz schön arm. Also gut, dass wir Weihnachten haben mit seinem ganzen Trubel und beschenken und be-schenkt sein. Aber ein solches, geradezu außergewöhnliches, Fest braucht schon auch einen Inhalt oder außergewöhnlichen Grund. Und ja – das hat es. Weihnachten feiern wir es und erinnern uns, vergewissern uns, lassen uns beschenken. Der Grund? Dieses Kind in der Krippe – der Sohn der Maria – und doch Gottes Sohn. Wie das denn sein kann, das ist uns schon als Frage von Maria überliefert. Und mir gefällt die Frage, weil ich auch kritische Fragen habe … Wie kann das sein? Naja, es muss wohl an Gott liegen. Denn menschlich möglich ist es nicht. Aber Gott – wenn es Gott ist – kann doch alles. Wie soll man es anders sagen als: Gott wendet sich ganz menschlich uns Menschen zu. Na hoffentlich kappieren wir es auch ...

predigtJohannes mit dem Beinamen „der Täufer“ - ein Aussteiger, ein Kritiker und gefragter Experte, der Messias?

Ehe wir dem Mann von vor 2000 Jahren nachsinnen, denke ich an Greta, die junge Schwedin, wie sie allein mit ihrem Plakat vor dem Reichstagsgebäude sitzt – und es wächst die Fridays-for-Future-Bewegung daraus und das Time-Magazin erklärt sie zur Person des Jahres, weil sie wie niemand anderes für ein weltweites Problem Aufmerksamkeit bewirkt habe.

predigt„Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer.“ - So ruft es der Prophet Sacharja seinen Zeitgenossen zu. Uns begleitet der Spruch durch die 1. Adventswoche …
Ach ja – sie hatten IHREN König – Gott, der aus der Knechtschaft befreit und in der Not errettet und ins Land der Verheißung geführt hat;
Gott, der durch Mose geredet hat; Gott im Himmel, der sich seinem Volk offenbart hat und sich Menschen mitten aus seinem Volk erwählte, die sein Sprachrohr waren und im Volk voran gingen.

predigtMatth. 1, 18-25 

Jesus – Jeschua auf hebräisch/aramäisch – das heißt Hilfe oder Rettung. Die Namensgebung ist das Programm Gottes. In die-sem Jesus kommt Gott der Welt zu Hilfe. Dieser Jesus rettet.
Im Zeugnis des Matthäus ist dieser Jesus der „Gott mit uns“ - der Immanuel. Matthäus zitiert den Propheten Jesaja, um klar zu machen, wer dieser Jesus ist.

predigtMarkus.14,66-72

Kämpfe den guten Kampf des Glaubens! Halte fest, was du hast! Bewahre! - so die Aufforderung und Ermutigung an Timotheus – wie in der 1. Lesung (1.Tim.6,11-16). Daneben der heulende Petrus. Laut hat er getönt mit seinem Christusbekenntnis – sich selbst verfluchend hat er geleugnet, auch nur im entferntesten mit diesem gerade Gefangengenom-menen zu tun zu haben – so in der 2. Lesung (Markus.14,66-72).

predigtJak. 2, 14-26

Glaube und Werke

Liebe Gemeinde, das sind aufregende Zeiten, die wir gerade erleben: Die Türkei beansprucht eine Sicherheitszone im Nachbarland Syrien und führt deswegen Krieg. Was ich dazu höre ist: die Kurden dort seien Terroristen, die man vertreiben möchte. Und Flüchtlingslager in der Türkei sollen dorthin verlagert werden.