GemeindebriefeSind auch Sie erfasst von Weltuntergangsstimmung?
Schülerinnen und Schüler sind es und demonstrieren gegen klimafeindliches und umweltzerstörerisches Verhalten. Ja sie spüren wohl, dass da ihre Zukunft auf dem Spiel steht.

Sie spüren, dass überschwemmte Inseln und Küstengebiete nicht fernab liegen, sondern uns selbst betreffen. Gut so, dass Schülerinnen und Schüler so sensibel reagieren und einen hoffentlich besseren Lebensstil lernen.
Schon wieder ein Todesfall in der Familie. Das persönliche Leben gerät in die Krise. Kann christlicher Glaube da ein Halt sein?
Wir mühen uns über Jahre an der Bildung “unserer” Region und machen gute Erfahrungen – und dann kommt über Nacht ein neuer Plan. Na da geht doch die Welt nicht unter …, aber vielleicht ja Vertrauen und Gemeinschaft?
Ja, das ist (leider) so: Unser Wohlstand hat fatale Nebenwirkungen. Werden wir es lernen, dass Leben mehr ist als unser definiertes Wirtschaftswachstum?
Ja, das ist (leider) so: unser Leben ist der Vergänglichkeit unterworfen. Aber es gibt da ein friedvolles Heimgehen, oder gewaltsam aus dem Leben gerissen werden, oder einsames Dahinscheiden, oder … Und was tröstet?
Ja, das ist (leider) so: Auch in der Kirche zählen Zahlen – Gemeindeglieder, Spenden, Beteiligung. Zahlen müssen stimmen, oder wir machen sie passend.

Wie klingt es da, wenn der auferstandene HERR, Jesus Christus, zu seinen
vers¬chreckten Jüngern sagt: “Ich bin bei euch – immer und überall!”
Ja, davon spüre ich mitunter nichts. Aber mein Gefühl ist dafür auch nicht der Gradmesser. Und da sieht so vieles nicht danach aus, dass Liebe die bestimmende Kraft ist. Aber meine Wahrnehmung ist ja auch begrenzt.
Doch diesem Versprechen will ich trauen. Ich will vertrauen, weil Jesus, der Christus, das verspricht. In IHM sehe und glaube ich nicht nur einen bemerkenswerten Menschen, sondern er ist mein Gott. ER kennt Angst, Not und Tod, Hass und Verrat. ER stiftete Gemeinschaft und lehrt zu lieben. ER wurde umgebracht, aber Gott hat IHN auferweckt von den Toten. ER lebt.